4. Etappe, Klosterneuburg, 27. Juni 2006

In der Nacht geht ein schweres Gewitter nieder, das bis in die Morgenstunden anhält. Doch als wir Krems so gegen 9 Uhr verlassen kommt schon wieder die Sonne durch, und kurze Zeit später ist der Spuk vorbei. Es wird sehr heiß. Die Fahrt auf dem Damm ist ermüdend und etwas eintönig. Der spärliche Schatten ist sehr willkommen und wird zu gelegentlichen Erholungspausen genutzt.

Ortsbestimmung

In Tulln decken wir uns in einem Supermarkt mit Proviant und kalten Getränken ein.  Auf einem parkähnlichen Gelände halten wir ausgiebig Siesta. Tulln hat viele künstlerisch anspruchsvolle Brunnen. Direkt am Donauwall befindet sich, für den aufmerksamen Radler nicht zu übersehen, der aufwändige Nibelungenbrunnen. Die Bronzeskulpturen stellen die Begegnung Kriemhilds, der Burgunderkönigin, mit dem Hunnenkönig Etzel in Tulln dar.

Tulln, Nibelungenbrunnen

Am späten Nachmittag erreichen wir  Kloster-neuburg, Die Suche nach einer Unterkunft zieht sich hin und ist zunächst nicht sehr erfolgreich. Sie führt uns aber immerhin hinauf  zum Stift der Augustiner Chorherren und somit zu einem der sehenswerten Kulturdenkmäler der Stadt. Mit Hilfe des Touristikbüros am Bahnhof gelingt es uns schließlich  doch noch eine günstige, etwas außerhalb gelegene Privatunterkunft zu finden.

Klosterneuburg, Augustiner Chorherrenstift

Klosterneuburg, Augustiner Chorherrenstift

Nach dem Abendessen läuft uns noch ein Heurigenlokal über den Weg. „Ein-zwei Schoppen können nicht schaden, dann geht‘s ab in die Falle!“ Ein heftiger Gewitterregen macht jedoch unseren Zeitplan zunichte. Wir sitzen fest! Man gerät ins Plaudern über Gott und die Welt, es wird spät und später, und bei den zwei Schoppen ist es natürlich auch nicht geblieben.

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Beim Heurigen

 

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