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3. Etappe, Krems, 26. Juni 2006 |
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Aufbruch in Grein um 9 Uhr. Wir radeln wieder ein Stück zurück um über die Brücke auf die andere Seite, die Südseite, zu gelangen. Auf dem jenseitigen Ufer zeigt sich nun Grein mit Burg und Kirche im sanften Licht der Morgensonne. Der Radweg liegt überwiegend im Schatten. Wir kommen zügig voran. Radfahren macht Spaß!
Grein So gegen Mittag radeln wir bei strahlendem Wetter in Melk ein. Es ist sehr warm. Der Imbissstand vor einer Metzgerei in der Fußgängerzone bietet Schatten und Leberkäse mit Kartoffelsalat. Ein kühles Weißbier wäre auch nicht zu verachten, doch dafür ist es bedauerlicher Weise noch etwas zu früh!
Melk, Fußgängerzone Hauptattraktion in Melk ist natürlich die Klosteranlage. Sie liegt hoch über der Stadt auf einem Hügel, dessen Überwindung uns etliche Schweißtropfen abverlangt.
Melk, Klosterinnenhof
Melk, Kloster Mit Dürnstein haben wir das Mostviertel endgültig verlassen und befinden uns nun in der Wachau, dem Weinviertel. Hoch oben, über dem Ort und den steilen Weinhängen, thront die mächtige Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Ihr berühmtester ‚Gast‘ war wohl Richard Löwenherz, der einst in ihren Verliesen schmachtete. Dürnstein Wir sind jetzt nur noch etwa 8 km von Krems, unserem heutigen Etappenziel, entfernt. Es wird auch langsam Zeit endlich aus dem Sattel zukommen. Das arg strapazierte Sitzfleisch macht sich zunehmend unangenehm bemerkbar.
Krems, Fußgängerzone nach einem Gewitter In Krems angekommen radeln wir schnurstraks ins Zentrum, wo wir den Verlockungen eines schattigen Biergartens nicht widerstehen können. Nach dem Genuss zweier Weißbiere, begeben wir uns auf die Suche nach einem Nachtquartier. Der 'Gasthof zur alten Post' in der Fußgängerzone kommt uns da gerade recht!
Gasthof zur alten Post
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