Elsässer Flammkuchen

Flammkuchen (französisch: tarte flambée = flambierter Kuchen) ist eine Spezialität aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden.
Flammkuchen wurden früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken, um die Temperatur des Ofens zu überprüfen. Wurde der Kuchen zu schnell dunkel, musste mit dem Brotbacken noch gewartet werden, bis der Ofen etwas abgekühlt war. Benötigten die Flammkuchen dagegen eine längere Backzeit als gewöhnlich, musste noch einmal nachgelegt werden.
Zutaten für 2 Personen:

   200 g   Mehl
 110 ml  Wasser
     1 EL  Pflanzenöl
       5 g  Hefe
   200 g  Schmand oder Creme fraiche
       1-2  Zwiebeln
   100 g  Lardons, geräuchert
               Salz, Pfeffer, Muskat

Zeiten:
Zubereitung 30 Minuten
Ruhe 40 Minuten

Und so wird's gemacht:
Die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln, durch Umrühren auflösen und mit dem Mehl, dem Öl und 2 Prisen Salz verrühren. Das Ganze etwa 5 Minuten lang kräftig kneten bis ein fester nicht mehr klebender Teig entsteht.  Falls erforderlich, nach und nach, Mehl zugeben. Den Teig zu einem Knödel formen  und eine halbe Stunde gehen lassen.

Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden.  
Nach der Ruhezeit den Teig auf der Arbeitsplatte dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dann den Teig mit dem Schmand gleichmäßig bestreichen, anschließend die Zwiebelhalbringe auslegen und zuletzt die Lardons gleichmäßig darüber verteilen. Nach Gusto mit Pfeffer und/oder Muskatpulver würzen.

Das Ganze ins untere Drittel des auf 230 Grad vorgeheizten Backrohrs schieben und 18 Minuten backen. Heiß servieren. 

Dazu passt ein frischer Riesling oder, zur Herbstzeit, auch ein guter 'Feder Weißer'.

Guten Appetit

 

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